Die Schifffahrt auf dem Kanal, der Elba vom Festland trennt

Eine der ersten Dinge, die ihr während eures Elbaurlaubs entdecken werdet, sind die Möwen. Ihr findet sie bereits am Hafen von Piombino, wo sie zwischen den Anlegestellen hin und her fliegen, zwischen den Autos und den Leuten landen und euch um Nahrung "bitten" werden. Falls ihr ein Paar Stückchen Brot hinwerft, habt ihr gleich viele Möwen um euch, beispielsweise die schöne Silbermöwe mit den weissen Federn mit grauen und schwarzen Rändern, dem gelben Schnabel und den gelben Füssen und der roten Augenumrandung. Aber man findet auch die "Kleinen" der Möwen, die noch etwas grauer / brauner und natürlich kleiner als die ausgewachsene Silbermöwe sind.

Wenn man einmal in Piombino in Richtung Portoferraio abgelegt und den Hafen von Piombino hinter sich gelassen hat, sieht man zunächst in der Ferne die Insel Cerboli (gehört zum Gemeindegebiet von Rio nell'Elba) und dann die Insel Palmaiola, mit dem Leuchtturm, die zum Gemeindegebiet von Rio Marina (Elba) gehört, beide Inseln sind Teil des Nationalparks Toskanisches Archipel.

Cerboli ist eine kleine Kalkinsel, die früher dem Schriftsteller Carlo Cassola gehörte, und ist circa 6.600 Meter von der Landspitze Piombino und circa 8.300 Meter von Elba entfernt. Palmaiolas Entfernung zur Landspitze Piombino beträgt circa 7.000 Meter und von Elba circa 3.000 Meter. Die Entfernung zwischen den beiden Inseln beträgt circa 5.600 Meter.

Die Insel Isolotto di Palmaiola hat ihren Namen von der Tatsache, dass hier früher zahlreiche Zwergpalmen (palme nane) wuchsen und hat eine Fläche von circa 8 Hektar und eine Höhe von 85 Metern.
Wenn ihr an den Inseln vorbei seid seht ihr ebenfalls auf der linken Seite die erste Landspitze der Insel Elba in der Ortschaft ​Cavo, mit dem kleinen Inselchen "Isolotto dei Topi" davor. Den Ort Cavo an sich sieht man von der Fähre aus kaum.

Danach fahrt ihr an folgenden Ortschaften vorbei ​Nisportino, Nisporto, Bagnaia, Magazzini e ​Schiopparello. Eimal hier angekommen befindet ihr euch bereits in der Bucht von Portoferraio und könnt rechts den Scoglietto, die kleine Insel vor Portoferraio (genauer gesagt vor dem Strand Le Viste), und dann die Mediceer-Stadtmauer mit der Festung Forte Falcone, den Leuchtturm Faro dei Lorena, den Turm Torre di Passanante oder del Martello bewundern.

Die Skyline von Portoferraio wird euch, wenn ihr bei dem richtigen Licht ankommt (perfekt sind der späte Nachmittag, frühe Abend) für immer im Gedächtnis bleiben. Die Festungen der Medici auf den Felsen, der Leuchturm Faro dei Lorena und die Napoleonische Villa dominieren von oben den Golf von Portoferraio und sind das perfekte Motiv für Video- oder Fotoaufnahmen.

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