Hämatit, Limonit, Pyrit, Ilvait, Magnetit

Auf der gesamten Ostseite der Insel findet man eine grosse Vielfalt an Mineralien und Eisenoxiden von den unterschiedlichsten Farben und Kristallisierungen. Die bekanntesten Mineralien sind:

  • DerHämatit: Die elbanischen Exemplare gehören zu den schönsten, man findet sie mit lamellenförmigen oder rosenförmigen Kristallisierungen, auf der Aussenseite haben sie einen dunklen metallischen und glänzenden Farbton, sein Pulver nimmt oft einen dunkelroten Farbton an, wovon auch der Name Hämatit (haima = Blut) stammt.
  • Der Limonit ist ein Eisenhydroxit, oft Pseudomorph, von gelb-brauner Farbe. Die erdhaltigen Arten des Hämatit und Limonit verursachen das Ockergelb und Rot, das die Felsen Elbas Ostseite färbt.
  • Der Pyrit ist das Mineral schlechthin der Insel Elba, das duch seine metallische Farbe, die dem Gold sehr ähnlich ist, auch “das Gold der Dummen” genannt wird. Man findet den Pyrit beispielsweise in fantastischen achtflächigen oder kubischen Kristallisierungen.
  • Der Ilvait ist eine Mineralienart, die hauptsächlich auf elbanischem Boden entdeckt und gefunden wurde, daher stammt auch der Name (Ilva, von Ilvates, der ligurischen Bevölkerung, der man nachsagt, sie habe als erstes die Insel Elba bewohnt). Das Mineral präsentiert sich in grossen prismatischen Kristallen von einem glanzlosen Schwarz. Man findet den Ilvait nur noch sehr selten, daher ist er bei Sammlern auch sehr gefragt.
  • Der Magnetit ist das Mineral mit dem höchsten Eisengehalt (72,5%), das auch von der Industrie genutzt wird, und präsentiert sich in sehr kompakten, glanzlos schwarzen Steinen. Auf der Halbinsel der Calamita im Südosten der Insel findet man neben einem der grössten Magnetitvorkommen Italiens auch grosse Mengen an magnetischem Magnetit, der wie ein Magnet Eisen anzieht und die Richtungzeiger von Kompässen ändern kann.

Auf Elbas Ostseite findet man ausserdem auch einige kupferhaltige Mineralien. Es gibt Zeugnisse vom Gebrauch des elbanischen Kupfers bereits aus der Zeit zwischen der Bronze- und der Eisenzeit, was zu einem grossen Reichtum führte, wovon die Begräbnisstätte in der Grotte von San Giuseppe in der Nähe von Rio Marina zeugt.

Das Kupfer, das immer schwieriger zu finden ist, ist in Oxiden wie dem Cuprit, im (Calcopyrit), in Silikaten (Chrysokoll), und in Carbonaten wie dem bekannten Malachit und Azurit mit seinen wunderschönen frünen und blauen Färbungen enthalten.

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