Turmalin, Beryllium, Orthoklas und Quarz

Auf der Westseite der Insel Elba wurde nie Mineralienabbau betrieben, da es hier aufgrund des Granodiorits des Monte Capanne nur sehr wenige Mineralien gibt. Trotzdem kann man in den pegmatitischen Granitgängen an den Hängen des Bergs Mineralien und Kristallisationen von aussergewöhnlicher und seltener Schömnheit finden, die in den wichtigsten Mineralienmuseen der Welt (New York, London, Paris, Moskau, etc.) ausgestellt sind. Zu ihnen zählen:

  • Der Turmalin, dessen bekannteste Sorte der Elbait ist. Er wurde im letzten Jahrhundert auf der Insel Elba entdeckt, von der er auch seinen Namen hat, und präsentiert sich in prismatischen Kristallisierungen von verschiedener Länge und grossem Glanz, mit Färbungen, die von schwarz, bis durchsichtig, rosa und grün reichen.
  • Das Beryllium ist eines der schönsten Mineralien der Insel Elba. Die Kristalle haben in der Regel eine prismatische oder gedrungene Form, von glasigem Glanz, mit Färbungen von weiss bis blau (acquamarin) oder leicht rosa (morganit).
  • Der Orthoklas ist ein in den pegmatitischen Granitgängen sehr gängiges Mineral, das sich in prismatischen, säulenartigen Kristallisationen oder in Formen von tabellarischer Struktur darstellt. Seine Farben reichen von elfenbeinweiss bis rosa-violett. Seine helle Farbe bildet einen wunderbaren Kontrast zu den anderen pegmatitischen Kristallen unterschiedlicher Farben.
  • Der Quarz, dessen Kristalle normalerweise kleiner als 3 cm sind, hat eine prismatische Form mit Farben von durchsichtig, weiss bis hin zu grau, schwarz. Man findet ihn in grossen Mengen am Granit des Monte Capanne, wo er, nach langen Erosionsvorgängen und Abrutschungen ins Tal, die sandige Form des Quarzits hervorbringt, den man an den Stränden von Cavoli, Seccheto und Fetovaia findet.
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