Marciana: einer der ältesten Orte, reich an historischen Zeugnissen

OrtsteileChiessi, Cotoncello, Il Mortaio, Poggio, Pomonte, Procchio, Redinoce, La Zanca, S. Andrea
Fläche45 km²
Einwohner2.186
Höhe375 m ü.d.M.
PLZ57030
Telefonvorwahl(0039) 0565

Wir lassen die Strände hinter uns und fahren hinauf in Richtung der Berghänge auf der Suche nach etwas Ruhe und Abkühlung. Marciana, dessen Ursprünge auf das Jahr 35 v. Chr. zurückgehen, befindet sich auf einem Hügel 375 Meter über dem Meeresspiegel und ist einer der ältesten Orte, reich an historischen und archäologischen Zeugnissen. Unter der Herrschaft der Appiani, die den Ort als Residenz auswählten, erlebte der Ort einen grossen Aufschwung, angefangen vom Bau der geschütztesten Festung der Insel, die zur Verteidigung der Giesserei und Münzstätte dienen sollte.

Der gesamte Ort konserviert noch heute seine alte mittelalterliche Prägung, von den Zugangstoren zu den engen treppenreichen Gassen, die durch Blumen und Pflanzen, die die Einwohner auf ihren Balkonen pflegen, geschmückt werden. In der Nähe des bewohnten Zentrums befindet sich die Kabinenbahn, mit der man in wenigen Minuten den Gipfel des Monte Capanne auf mehr als tausend Metern erreicht.

Von besonderem historischem Interesse ist das Archäologische Museum, das zahlreiche Fundstücke aus Elbas Urgeschichte enthält. Das Museum ist von Mitte April bis Mitte Oktober geöffnet, besonders sehenswert sind die vielen Fundstücke aus der 'Epoche der Etrusker und der Römer.

Anhänger des Trekking, können den Wanderweg CAI n. 1 nehmen, der am Platz des Orts beginnt und auf dem man in 530 Metern Höhe auf die Einsiedelei San Cerbone trifft, in die sich der Heilige im Jahr 572 zurückgezogen hat. Von hier aus kann man weiterwandern bis auf Elbas höchsten Gipfel, den Monte Capanne (1019 m.).

Ein weiterer empfehlenswerter Wanderweg startet in der Nähe der Fortezza (XII° Jahrhundert) im oberen Teil des Orts, deren Bau auf die Epoche der Pisanischen Republik zurückgeht, und die von der Bevölkerung als Schutz vor den Piratenangriffen genutzt wurde.

Der Weg führt zwischen jahrhundertealten Kastanienwäldern bis zur Kapelle der Madonna del Monte, die sich auf der Nordseite des Monte Giove auf 627 Metern über dem Meeresspiegel befindet. Hier befand sich bereits in Jahr 1300 eine Kultstätte, die Kapelle wurde im Jahr 1595 erbaut und erhielt nach zahlreichen Renovierungsarbeiten im Jahr 1799 ihre heutige Form.

Auf der Weiterfahrt erreicht man den Ort Poggio, an dem die Zeit stillzustehen scheint, das Leben plätschert hier zwischen Gässchen, Kopfsteinpflastern und blumengeschmückten Balkonen langsam vor sich hin, unterbrochen von dem Glockengeläute der beiden alten Kirchen San Nicolò und San Lorenzo, San Lorenzo ist eine romanische Kirche und wurde im Jahr 1554 von den Türken zerstört. Heute ist sie Nationaldenkmal.

Nicht weit entfernt in den Kastanien- und Steineichenwälderm befindet sich die bekannte Quelle Napoleone (mineralstoffarm). Andere wichtige Zentren der Gemeinde Marciana sind die angesehenen Badeorte Procchio, Sant'Andrea, Chiessi und Pomonte.

Poggio

Ruhiges und altes Bergdorf umgeben von Kastanienwäldern mit einem wundervollen Blick auf das Meer.

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