Rio nell'Elba: berühmt für die Eisenbergwerke, die auf die Etruskerzeit zurückgehen

OrtsteileBagnaia, Nisporto, Nisportino
Fläche16 km²
Einwohner

1.148

Höhe165 m s.l.m.
PLZ57039
Telefonvorwahl(0039) 0565

Rio Elba mit seinem Ursprung in der Bronzezeit ist eines der ältesten Dörfer der Insel und bewahrt zahlreiche Spuren aus seiner Vergangenheit. Der Ort thront auf einem Hügel 180 Meter über dem Meeresspiegel und ist, wie die anderen Orte der Inselostseite auch, seit ewigen Zeiten mit der Bergbautradition verwurzelt.

Bekannt ist der Ort aufgrund seiner Eisenminen, die auf die Etruskerzeit zurückgehen, Rio nell'Elba war bis zum Abbaustopp das Bergbauzentrum der Insel. Im lokalen Museum der elbanischen Mineralien "Alfeo Ricci" ist eine grosse Auswahl an Mineralien ausgestellt.

Das Museum befindet sich in Rios Altstadt und beherbergt mehr als 700 Ausstellungsstücke der verschiedensten Mineralienarten aus den unterschiedlichsten Gegenden der Insel. Tatsächlich ist Elba aus geologischer Sicht in drei Teile geteilt.

Der Weststeifen mit dem Monte Capanne besteht vorwiegend aus Granit, Turmalin, Berryllium, Serpentinit und Porfido. Der mittlere Streifen besteht im Osten aus Diabisi und Serpentinit und im Osten aus quarzhaltigem Porfido, Alberese und Granit.

Die Zusammensetzung der Steinschichten auf dem Oststreifen der Insel ist komplexer: im Südteil des Monte Calamita und am Küstenstreifen von Porto Azzurro bis Rio Marina findet man Misascisto aus dem Paleozoikum, Feldspat, Quarz, Turmalin, Marmor und Dolomitstein; das Gebiet um Capoliveri besteht aus Porfido und Kalkgestein; der Nordteil des Oststreifens ist reicher an eisenhaltigen Mineralien wie Oligist, Limonit und Magnetit, ausserdem findet man Ardesia Schiefer und Karbonatschiefer und Kalkgestein aus dem Mesozoikum. Das letzte Eisenbergwerk der Insel wurde im Oktober 1981 geschlossen.

Andere Plätze von geschichtlichem und kulturellem Interesse sind die Burg Castello del Volterraio und die Pfarrkirche S.S. Giacomo e Quirico, die im 11. Jahrhundert erbaut, mehrmals von Piraten zerstört und wieder neu aufgebaut wurde. Die Fassade ist heute im Renaissancestil gehalten, während man im Inneren der Kirche Barockstil findet. Sehenswert sind zudem das Quirico, das Oratorium S.Caterina und die Kirche della Santissima Trinità.

Diese kleine Kirche mit einer angeschlossenen Einsiedelei stammt ais dem 16. Jahrhundert und befindet sich an der Strasse nach Nisporto in der Nähe des antiken Grassera, einem mittelalterlichen Ort, der im Jahr 1500 von türkischen PIraten verwüstet wurde. Am Ostermontag isst man hier zum Zeichen der Verehrung getrocknete Feigen.

Von Intertesse sind auch die alten Waschhäuser mit Messingausgüssen aus dem 16. Jahrhundert, das Tal Valle dei Mulini und die Einsiedelei von Santa Caterina, die heute Anlaufstelle der internationalen Kultur ist. Von besonderem Charme und Zauber sind die Burg Castello del Monte Giove und die Festung Fortezza del Volterraio, die einzige Festung, die nie von den sarazenischen Piraten eingenommen wurde.

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