Elbas Granit findet man auch in Rom und Pisa

Elba ist reich an einem Material, das weitreichend als Baustein oder zur Verzierung genutzt wird: der Granit.

Die Verarbeitung des Granit geht auf die Römer zurück, Zeugnis davon sind zahlreiche Werke in den wichtigsten italienischen Städten. Vasari erinnert uns daran, dass 7 der herausragenden Säulen des Pantheon, die 12 Meter hoch sind und einen Durchmesser von 1,5 m haben, aus dem Granit von Seccheto hergestellt wurden. Aus dem gleichen Material sind auch viele Säulen des Doms von Pisa, sie wurden im 11. Jahrhundert von den PIsanern, die damals Elba besassen und in den Bergwerken arbeiteten, nach Pisa transportiert; weitere 3 Säulen der gleichen Herkunft schmücken das Baptisterium in Pisa, weitere findet man in der Kirche S.Michele in Borgo und noch weitere in S. Frediano.

Das weiteren gibt es auch ein Zeugnis eines deutschen Wissenschaftlers (J.Noggerath- archiv. fur mineralogie, Berlin 1844), der angibt, dass sich 18 große Säulen aus elbanischem Granit in der Kathedrale von Aachen befinden; angeblich wurden sie von der Kaiserin Helene, Mutter von Kanstantin, nach Köln gebracht und dann von Karl dem Großen von Köln nach Aachen befördert.

Der Granitabbau wird auf der Insel dank mehrerer kleiner Kooperativen begabter Steinmetze in dem Gebiet von San Piero und Seccheto noch betrieben, dies insbesondere aus dem Grund, da der Granit aus diesem Bereich der Insel auf der Westseite am Granitmassiv des Monte Capanne stammt.