Die
Düfte der elbanischen Küche entstehen
durch einfache Gerichte. Hier herrschen
Fantasie und Weisheit bei der Wahl der
Zutaten. Gerade diese Kochweise, die einst
als „arm“ bezeichnet wurde,
gilt heute durch das Einsetzen des Tourismus
raffiniert.
Vor allem sucht man nach Gerichten, die eine
lange und umfangreiche Zubereitung verlangen,
unter diesen steht an erster Stelle der „stoccafisso
alla riese“(Stockfisch, ein besonderes
Gericht mit in Salz gelegte Anchovis, Zwiebel,
Tomaten, Basilikum, Petersilie, grünem
Paprika, schwarzen Oliven, Pinienkernen,
Kapern und natürlich Öl, Chili
und Salz.
Das „gurguglione“, eine weitere
Spezialität aus Rio, mit Gemüse
zubereitet, Reis mit Sepia (schwarz), gefüllter
Tintenfisch, der berühmte „Cacciucco“ oder
Fischsuppe, aber auch ganz einfache Gerichte
wie gekochter Polyp, frittierte „Zerri“ (kleine
durchsichtige Fische) oder gefüllte
Sardinen.
Nach all diesen Kostbarkeiten darf natürlich
die Weinprobe nicht fehlen, auch wenn sich
in den letzten 50 Jahren die Weinbaufläche
auf Elba wesentlich verkleinert hat: Von
3.000 ha auf knapp 200.
Jedenfalls sind die Elba-Weine von höchster
Qualität und seit einigen Jahren durch
das Siegel DOC kontrolliert: Elba Bianco,
Elba Rosso, Rosato, Ansonica, Moscato und
Aleatico.
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