Honig, Bier, Öl, wilde und aromatische Pflanzen

Aromatische Kräuter und wilde Pflanzen

Die elbanische Küche entdeckt momentan die aromatischen Kräuter und wilden Pflanzen neu, die früher zusammen mit den Hülsenfrüchten die Basis für Suppen und Eintöpfe der elbanischen Bauernküche bildeten, da sie in niedrigen Buschgewächsen und entlang der Graben leicht zu finden waren.

Sehr schmackhaft ist gekochter Bärlauch in einer Suppe mit Saubohnen und Eiern, die bittere Reichardie und der Löwenzahne werden oft für Gemüsesuppen, Eierkuchen und Salate verwendet. Neben dem mediterranen Rosmarin und den Kapern (die man oft auch in den Mauerritzen der elbanischen Festungsanlagen findet), werden noch andere aromatische Pflanzen benutzt, um Schnecken, Fleisch- und Fischgerichte zu würzen, nämlich Myrteblätter, Wacholder, Zitronenmelisse, wilder Fenchel, Bergminze und Majoran.

Infoelba empfiehlt: Einmal zu Hause angekommen, kocht ein elbanisches Abendessen mit den von Alessandras Expertenhänden ausgewählten und getrockneten Kräutern (Az. Agr. Il Poggetto). Auf diese Weise werdet ihr die Erinnerungen an die Farben, Landschaften, Düfte und Emozionen eures Urlaubs zu Leben erwecken.

Liköre und Bier

Wie die meisten typischen Produkte Elbas haben auch die Liköre ihren Ursprung in den Düften und Essenzen der Erde. Angefangen bei den traditionellen Zitronen- und Orangenlikören, die auch heute noch nach alten Rezepten zubereitet werden, findet man auch viele andere Schnäpse und Liköre auf Frucht -und Kräuterbasis, wie beispielsweise den Grappa all'Aleatico und al Moscato, den Myrtelikör, oder den Mortella, einen Likör gewonnen aus Myrtebeeren, Bergminze und den Samen des wilden Fenchels.

Die Neuheit der letzten Jahre ist das Bier von Elba, das in verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem mit dem Aroma der Bergminze, der Kastanie und des elbanischen Honigs produziert wird.

Öl

Für lange Zeit vernachlässigt erlebt die Produktion von kaltgepresstem Olivenöl aktuell einen Aufschwung und macht sich auch ausserhalb Elbas seinen Namen. Dies ist der Verdienst der Vereinigung Olivicoltori, unter dem Vorsitz von Franco Provenzali, der 2007 13 elbanische Ölproduzenten vereinigt hat, um die vernachlässigten Olivenbaumbestände neu zu nutzen und die Marke IGP zu erhalten. Aus den Oliven, die am selben Tag geerntet und gepresst werden, entsteht ein einzigartiges hervorragendes Olivenöl, das in Aussehen, Duft und Geschmack einzigartig ist, nie die 0.3 an Säure überschreitet und dank seines duftenden Bouquets zu allen Gerichten, egal ob auf Fleisch- oder Fischbasis passt. Die auf Elba angebauten Sorten sind vier: il frantoio, il moraiolo, il leccino und il pendolino, wobei "il frantoio" die meistgefundene Olivenbaumsorte ist.

Honig

Aufgrund der grossen Biodiversität auf der Insel Elba und der damit verbundenen grossen Pflanzenvielfalt, die Nektar für die Bienen produziert, kann man sagen, dass der elbanische Honig einer der reichhaltigsten auf tokanischem Boden ist.Es gibt den süssen, kristallfarbenen Blütenhonig (millefiori) von der mediterranen Macchia, den bitteren und flüssigeren Kastanienhonig, den gewöhnlichen Eucaliptushonig, und die edleren und selteneren Honigsorten wie Rosmarinhonig, Distelhonig, Erikahonig, und auch Lavendelhonig, Erdbeerbaum- und Strohblumenhonig.

Infoelba rät: Wir empfehlen euch den Honig der Azienda agricola Ballini, deren Rosmarinhonig auf dem angesehenen nationalen Wettbewerb in Montalcino zu dem ?besten Honig Italiens? gewählt wurde. Ihre Bienenfamilien sind auf mehr als zwanzig elbanische Ortschaften verteilt, die Bienenköniginnen des Betriebs werden in ganz Europa und auch in einige aussereuropäische Länder verkauft.

Frucht und Marmelade

Die Wiederentdeckung einiger Naturprodukte aus dem Unterholz, hat einige landwirtschaftliche Betriebe dazu gebracht, Omas altes Rezeptbüchlein aus dem Nachtkästchen hervorzuholen, um eine grosse Vielfalt an frischen und leckeren Marmeladesorten zu kochen. So gibt es beispielsweise Feigenmarmelade mit Zitronenschale und Mandeln, Erdbeerbaummarmelade, Traubenmarmelade, Holundermarmelade, Kastanienmarmelade, und Fruchtmarmeladen mit den Aromen von wilden Kräutern wie Zitronenmelisse, Rosmarin und Lavendel.

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