Brot des Matrosen (oder des Fischers)

Dieses Rezept ist Teil der Tradition Genuas und wurde wahrscheinlich durch den Austausch mit den Liguriern auf der Insel Elba bekannt und dann in ein elbanisches Rezept umgewandelt.

Der Teig ist trocken und mit wenig Hefe, durch die vielen Trockenfrüchte und den Zucker handelt es sich dabei um ein kaloreinreiches Lebensmittel, das sich auch gut über lägere Zeit aufbewahren lässt. Ursprünglich wurde das Brot den Seemännern oder Fischern auf Reisen mitgegeben, wo sie lägere Zeit keinen Zugriff auf frische Lebensmittel hatten.

Heute ist das Brot Bestandteil der elbanischen Tradition und wird gerne als Dessert gegessen mit einem Glas des Dessertweins Aleatico dell'Elba DOCG.

Zutaten

300 g Mehl “00”, 100 g Butter, 120 g Zucker, 2 Eier, ein halbes Säckchen Hefe, Orangeat in Würfeln, Pinienkerne, Honig, Zitronat, Sultaninen, Zitronenschale, 1 Prise Salz, Milch, scorza di limone.

Zubereitung

Die Hefe zu dem gesiebten Mehl geben und dann mit dem Zucker, der Prise Salz, der weichen Butter und den aufgeschlagenen Eiern zu einem Teig verarbeiten. Dann das Orangeat und das Zitronat, die Pinienkerne, die aufgeweichten und dann ausgedrückten Sultaninen etwas Honig und Zitronenschale zugeben.

Je nach Jahreszeit und Feuchtigkeitsgrad der Umgebung kann es sein, dass man etwas Mehl oder etwas MIlch zugeben muss um einen gut zu verarbeitenden Teig zu erhalten.

Kleine runde Fladen formen und diese in großer Enfernung auf einer mit Backpapier ausgelegten Form arrangieren.

Bei circa 190° C pfür circa 20/25 Minuten backen. 

Foto von The Roaming Gastrognome
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