Giannutri, die Insel mit der unverwechselbaren Form eines Halbmonds

Die südlichste Insel des Toskanischen Archipels liegt vor dem Kap Monte Argentario. Aufgrund ihrer unvergleichlichen Bogenform wurde sie von den Griechen “Artemisia und von den Römern Dianium” genannt. Giannutri ist eine Kalkinsel aus höhlenartigem Kalkstein, alten sedimentären Felsen und einer zerklüfteten Felsküste mit vielen Höhlen.

Die zahlreichen tropischen Pflanzen, die auf der Insel wachsen und die inzwischen im Mittelmeerraum selten sind, zeugen von dem besonders milden Klima auch während des Winters. Es gibt zahlreiche wichtige endemische Arten, dazu gehört auch die Sorte Cneorum tricoccon L., die es ansosnten nur auf dem Monte Argentario und Montecristo gibt.

Giannutri ist das Lieblingsziel von kleinen Vögeln wie dem Sturmtaucher, den Grasmückenartigen und zahlreichen Pärchen der Mittelmeermöwen, die jedes Jahr zum Nisten an Giannutris Küsten kommen, wodurch die Insel auch den Namen “Insel der Möwen” erhalten hat.

Die marine Welt ist artenreich, die unglaubliche Transparenz des Wassers und die Präsenz von Schiffswracks machen Giannutris Meer einzigartig. Das Wrack der Anna Bianca liegt im Ineeren des Nordteils der Bucht Cala Ischiaiola, man muss sehr tief tauchen, um an das Wrack zu gelangen, doch auch Beim Apnea Tauchen kann man bereits die Umrisse des Wracks erkennen. Ein Besuch des spektakulären Wracks Nasim ist aufgrund der Tiefe etwas schwieriger, die weisse Farbe des Meeresgrunds macht den Tauchgang sehr beeindruckend.

Die Buchten der Insel können mit dem Boot oder auf den Wanderwegen, die sich über die Insel schlängeln, erreicht werden. Die Meeresgründe, auf denen Gorgonien, Korallen und Schwämme wachsen werden jedes Jahr von vielen Tauchern erforscht.

Im Winter ist Giannutri unbewohnt, tatsächlich gibt es auf der Insel keine bewohnten Orte sondern nur touristische Anlagen oder Fereinhäuser, die im Sommer bewohnt werden.

In der Nähe der größten Buchten der Insel befinden sich auch die Hauptanlegestellen: Cala Spalmatoio wo sich der einzige Platz der Insel befindet, die Piazzetta und Cala Maestra. Hier blieben die Überreste einer römischen Villa erhalten, die im 2. Jahrhundert n. Chr. von den Domizi Enobarbi, einer antiken römischen Familie, erbaut wurde..

Das Schutzgebiet und seine Nutzung

Die Insel Giannutri wurde zu einem Meerespark erklärt und unterliegt aus diesem Grund einem besonderen Schutz. An Land ist das Gebiet in zwei Zonen unterteilt, eine ist ein gesamtes Naturschutzgebiet im Süden der Insel und eine die ein orientiertes Schutzgebit ist. Vom 1. Juni bis zum 12. Oktober können Einzelpersonen und nicht authorisierte Gruppen mit Führer nur die Hauptverbindungsstrasse zwischen Cala Spalmatoio und Cala Maestra betreten, Um das Naturschutzgebiet zu besuchen muss man vorbuchen, indem man einen Führer kontaktiert. Im Meer gehören viele Zonen zur Schutzzone 1, somit ist das Befahren dieser Gewässer, das Fischen und das Tauchen verboten, während dies in der Schutzzone 2 dem Reglement des Nationalparks unterliegt; das Anlagen mit Booten ist gestattet, man findet in dieser Zone wundervolle Plätze, die durch Poseidongraswiesen charakterisiert sind, und es sit auch möglich, die beiden Schiffwracks Anna Bianca und Nasim zu erreichen.

Die Insel Giannutri ist ganzjährig in einer Stunde mit der Fähre von Porto Santo Stefano (GR) zu erreichen, im Sommer wird Giannutri dank mehrerer Bootsunternehmen auch von Giglio aus in kleinen Mini-Kreuzfahrten angefahren.

Nützliche Informationen

Gemeinde Insel Giglio (0039) 0564 806064 – comuneisoladelgiglio@pcert.it

Pro Loco Isola del Giglio und Giannutri 0564 809400 – info@isoladelgiglio.it

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