Auch bei schlechtem Wetter gibt es auf Elba viele Dinge zu tun

Glücklicherweise regnet es nicht oft auf der Insel Elba: die Winde machen den Winter mild und bringen an heissen Tagen Erfrischung, ausserdem fegen sie die Wolken, die den blauen Himmel bedecken könnten, oft schnell weg. Wenn euch doch einmal morgens ein grauer Himmel begrüssen sollte, gibt es keinen Grund, sich demoralisieren zu lassen: es gibt viele einladende Plätze, an denen ihr Unterschlupf findet.

Elbas Ortschften sind einen Besuch wert, es lohnt sich einige Stunden durch die Gassen und über die Plätze zu schlendern und dann Museen und andere Attraktionen zu besichtigen.

Falls ihr euch auf Elbas Ostseite befindet könnt ihr eines der Mineralienmuseen in den Gemeinden Porto Azzurro, Rio Marina und Rio nell'Elba besichtigen. Hier werden einige der schönsten und wertvollsten Mineralienkristallisierungen aufbewahrt, durch die Elba auf der ganzen Welt bekannt ist.

Auch in Capoliveri gibt es Führungen zu den Bergwerken am Monte Calamita und im Museum della Vecchia Officina (der alten Werkstatt). Das Bergwerk del Ginevro ist ist eines der italienischen Bergwerke, das sozusagen in Stand-by ist und im Notfall aktiviert werden könnte, außderdem ist es Elbas einziges Untertagebergwerk, das besichtigt werden kann.

Falls ihr keine Mineralienliebhaber seid, könnt ihr in Capoiliveri das Meeresmuseum und die Ausstellung “Das Wrack der Polluce – Schiffsuntergang in Capoliveri” besuchen.

Falls ihr dagegen in der Nähe von Marina di Campo seid, könnt ihr das Acquarium im Ortsteil Segagnana besuchen. Es handelt sich dabei um einer der komplettesten Mittelmeeracquarien, hier könnt ihr alle Lebewesen, die man im Meer rund um Elba findet, bewundern.

Ein Bescuh im Acquarium ist ein eine wunderbare Idee, um einen Tag mit den Kindern zu verbringen.

Um die Schönheit des Golfs von Marina di Campo zu geniessen, könnt ihr bergauf nach San Piero und Sant'Ilario fahren. Es handelt sich dabei um zwei malerische nebeneinnander gelegene Bergdörfer, die noch ihren ursprüngliches mittelalterliches Aussehen erhalten haben.

Das Elbas Geschichte eng mit der Geschichte des Bergbaus verbunden ist, erkennt man durch die zahlreichen Mineralienmuseen auf der Insel. Auch in San PIero gibt es das Mineralien- und Edelsteinmuseum das Luigi Celleri gewidmet ist, der sein Leben der Suche nach Mineralien auf der Westseite der Insel Elba gewidmet hat.

Von Marina di Campo aus könnt ihr auch Richtung Marciana und Poggio auf dem Westring um die Insel Elba fahren. Eine wirklich wunderschöne Strecke, hinter jeder Kurve versteckt sich ein unterschiedlicher Ausblick. Haltet an den Panoramapunkten und geniesst den Ausblick und die Landschaft, die auch bei Regen unglaublich sind.

In Marciana angekommen könnt ihr das Archäologische Museum oder die Pisanische Festung besuchen, oder aber auch einfach durch diesen hübschen Ort schlendern oder zu Fuss in den nur 3 Kilometer entfernten Ort Poggio gehen.

Falls ihr euch in der Nähe von Portoferraio befindet und die Napoleonmuseen noch nicht besucht habt, könnt ihr von diesem Regentag profitieren. Natürlich könnte man den Blick aus den kaiserlichen Fenstern der Palazzina dei Mulini und der Villa di San Martino an einem Sonnentag vielleicht noch mehr geniessen, auf der anderen Seite kann man bei dem Schlandern durch die Räume, in denen sich Napoleon bei Regen aufhilet, besser die Gedanken und Sensationen des Kaisers in seinem kleinen Reich nachvollziehen.

In Portoferraio könnt ihr außerdem das kleine Museun mit den Erinnerungsstücken an Napoleon und die Pinacoteca Foresiana in den Räumlichkeiten Kulturzentrums De Laugier oder das Archäologische Museum o della Linguella besuchen.

Falls ihr Weinliebhaber seid, könnt ihr auch einen von Elbas Weinproduzenten besuchen, wo ihr die leckeren Weine und Dessertweine Elbas probieren könnt.

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