Eine der drei tragenden Säulen von Portoferraios Verteidigungssystem.

WoPortoferraio - Altstadt
Wie man hinkommtAusgehend von der Palazzina dei Mulini wendet euch nach links und schlagt die Via del Falcone ein, geht auf ihr weiter bis ihr rechts einen steilen Pfad seht, der zum Eingang der Festung führt.
Öffnungszeiten 2016Von 13.06 bis 13.09 Uhr
10.00 bis 20.00 Uhr
Von 2.04 bis 12.06 Uhr und von 14.09 bis 02.11 Uhr
10.00 bis 16.40 Uhr
PreisePreise: Euro 3,00 / 2,00 ermässigt / * Euro 5,50 Sammelticket für den Besuch des Archäologischen Museums (inklusive des Aussenbereichs der Linguella), des Theaters dei Vigilanti und der Mediceer-Festungsanlagen (3 Tage gültig).

Die Festung Forte Falcone mit ihren 2360 Quadratmetern ist zusammen mit der Festung Forte Stella und dem Turm Torre della Linguella eine der drei "tragenden Säulen" des Verteidigungssystems der Stadt Cosmopoli (Portoferraio erhielt diesen Namen von Cosimo I). Die Festung wurde von Giovan Battista Belluci aus San Marino entworfen und daraufhin wurde der Bau, der im Jahr 1548 vollendet wurde von Giovanni Camerini geleitet.

Die Festung liegt an Portoferraios höchstem Punkt auf einem Hügel (79 ü.d.M.), man erreicht die Festung über eine kurvenreiche Strasse, die von der Via della Regina ausgeht und bis zum Eingang führt, dem ein Vorbau aus dem 18. Jahrhundert vorausgeht. Oberhalb des gewaltigen und komplett renoviertem Holztor, hängt ein ähnlicher Gedenkstein aus Marmor, wie man ihn an der Porta a Mare und auf der Forte Stella findet, der an die Gründung von Cosmopoli als Werk des Grossherzogs Cosimo I erinnert.

Wenn man das Tor, das ehemals von einer Zugbrücke geschützt wurde, überschritten hat, betritt man ein Tonnengewölbe von dem aus die inneren Gänge abgehen, die mit zahlreichen Schiessscharten am Graben entlangführen und die ursprünglich den Verteidigungskern der Festung bildeten. Nach einem kurzen Anstieg kommt man auf die Bastionen, die die Landseite der Festung schützen. Links ist ein Gedenkstein angebracht, der an die Gefangenschaft des Politiker und Schriftstellers Francesco Domenico Guerrazzi im Jahr 1848 erinnert. Unter dem Fussboden befindet sich eine grosse Zisterne (heute noch in Betrieb), in der das Regenwasser gesammelt wurde und die im Belagerungsfall die sichere Versorgung garantierte.

Indem man den Laufgraben folgt, die an den Begrenzungen der Festung verlaufen, kommt man an die Meeresseite, wo eine steile Felsklippe eine natürliche und unüberwindbare Verteidung bildet. Der aufgeschüttete Damm, den man über eine kleine Treppe auf der linken Seite erreicht, ist von Bögen und Räumen mit Tonnengewölben oder Vierungen umgeben, die einst als kleine Vorratsräume oder Gefängnisse genutzt wurden.
Ein Tunnel rechts, der heute geschlossen ist, führt zu einem Laufgraben, der bis an den Strand delle Ghiaie reicht.

Von den vier Scharwachttürmen an den Ecken der Festung sind nur zwei erhalten: der im Nordosten mit dem gut erhaltenen Kreuz dei Lorena, und der im Südwesten, der nach dem Krieg wiedererbaut wurde. Der zentrale Gebäudeteil der Festung wurde für die Marine in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut.

Die Festung wird momentan renoviert und wird der Stadt Portoferraio bald als Treffpunkt und Veranstaltungsort für Feste und andere Events übergeben.

Infoelba empfiehlt: Auf der Festung Forte Falcone angekommen, schaut aus jedem Fenster, von jedem Scharwachturm und durch jede Schiesscharte. Von hier aus habt ihr einzigartige und wunderschöne Panoramablicke, die von Stein und rosa Putz eingerahmt werden und so zu unvergleichlichen Postkartenmotiven werden.

Fordern Sie ein kostenloses Angebot

Forte Falcone