Riesiger Gesteinsbrock Monolith, der bereits in vorromanischer Epoche als Sichtungspunkt genutzt wurde.

Auf der Südseite der Insel oberhalb der Ortschaften Cavoli, Seccheto und Pomonte trifft man beim Wandern auf den Wegen des Gebiets auf zahlreiche und wichtige Orte von naturalistischem und historisch-archöologischen Interesse.

Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Wiesen und hier und dort findet man auch halbbearbeitete Granitblöcke; von dieser Zone aus gehen zahlreiche Wanderwege ab, auf denen man in kurzer Zeit in Gebiete gelangt, an denen die Überreste antiker Aussenmauern gut erhalten siind wie beispielsweise in der Zone, die "Le Mura" genannt wird; ansonsten findet man hier auch die Caprili (antike Ziegenstallungen) wie "alle Macinelle", einer Lichtung an der man zwei voreinander stehende Caprili sehen kann.

Infoelba empfiehlt: In dieer Zone haben die Mufflons ihren natürlichen Habitat gefunden, es ist deshalb leicht möglich, bei einer Wanderung auf ein Mufflon zu treffen. Hinter jeder Kurve oder hinter jedem Felsvorsprung könnte ein Mufflon stehen, wenn man schnell ist, kann man es auch fototgrafieren, bevor es sich entfernt.

Auf der Piane del Canale, einem durch seine dichten Wälder eindrucksvollen Ort, kann man einem Forstweg folgen und erreicht die Überreste eines alten Capriles, daas sich vor dem besachilderten Weg befindet, der an den il riesigen Granit-Monolith von Pietra Murata führt, der bereits in vorromanischer Epoche als strategischer Punkt zur Sichtung und zur Verteidigung der Insel Elba galt.

Pietra Murata ist ein felsiges Gebiet (auf 544 Metern) auf der Süd-West-Seite der Insel Elba, auf den Graniterhebungen des Massivs des Monte Capanne.

Der Ort steht in Sichtverbindung mit dem Gebiet um LeMura, und ist Teil antiker Siedlungen der ersten Völker, die ab dem Bronzezeitalter auf die Insel Elba kamen und hier bis zur Zeit der Etruske und bis ins 14. Jahrhundert hinein wohnten. Zur Zeit der alten Griechen war dieses gesamte Gebiet von kleinen Steinhütten charakterisiert, es entstanden Dörfer aus Höhlen unter den Felsen und Granithütten. Auch zu den Füssen des großen Granitblocks Pietra Murata befindet sich ein kleines Schäferviertel mit Begrenzung (caprile) und einem Schutz aus Stein.

Noch heute kann man von den Überresten des Orts die antiken Mauern bewundern, außerdem sind viele verzierte Geschirrstücke gefunden worden, die man den Etruskern zuordnen kann.

Aus dem Mittelalter hingegen stammt die Ausgucksposition, die in die Spitze der Felsformation geschlagen wurde und die aus einem Sitz besteht, von dem aus das Meer auf der Suche nach bewaffneten Angreifern ausgespäht wurde.

Von diesem Gebiet aus hat man einen wundervollen Panoramablick auf Elbas Südküste, Korsika und die südlichen Inseln des Toskanischen Archipels: insbesondere auf Pianosa, Montecristo und Giglio.

Wie bereits zuvor angesprochen, findet man in dieser Zone leicht halbbearbeitete Granitblöcke: angefangene Säulen e die verlassen inmittten des Gebüschs liegen, Altare und Wannen, die in den ehemaligen Steinbrüchen zurückgelassen wurden sind die Zeugen für die antike Bearbeitung des Granits.

In diesen Steinbrüchen, die bereits zur Zeit der Etrusker und der Römer betrieben wurden, kann man die Bearbeitungstechniken des Steinbrucks lesen: Zäsuren zum Schneiden der Granitblöcke, Kassetten zum Behauen der Blöcke und die halbbearbeiteten Arbeiten verschiedener Fertigungsphasen. Es ist möglich, dass der Steinbruch, der von den Römern zwischen dem I° und dem II° Jahrhundert nach Chr. gegründet wurde, zwischen 1000 und 1400 auch den den Pisanern genutzt wurde.

Infoelba rät: Falls ihr euch auf dieser Inselseite Elbas befindet, gibt es noch mehrere andere Orte, die ihr nicht verpassen solltet. Insbesondere die Zone, die Sassi Ritti genannt wird, einem faszinierenden Ort, der wahrscheinlich ein antiker Bestattungsort war, zumindest deuten darauf die vier Menhirs (lange Steine) hin.. Ausserdem nicht zu verpassen ist die Mulino del Moncione, Elbas größte und schönste Mühle, in der noch die große Wanne zur Wassersammlung intakt ist und auch die Werke zur Getreidemahlung sind noch gut sichtbar.

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Pietra Murata