Kunsthandwerk auf der Insel Elba
Keramik und Kunsthandwerk der Elba
- Ceramiche Volpi - seit Generationen Keramikhandarbeiter
- Impiantistica Elbana - Klimaanlagen und-kesseln
Kuriositaeten der Insel Elba und des Toskanischen Archipels
Elbas Granit
Elba ist reich an Granit, einem Material, das sowohl zum Bau als auch zur Verzierung dient. Die Bearbeitung des Granits reicht zurück in die Zeit der Römer, was durch zahlreiche Gebäude in den wichtigsten italienischen Städten bezeugt wird. Giorgio Vasari (Architekt und Hofmaler der Medici) erinnert daran, dass 7 der enormen Säulen des Pantheons, die eine Höhe von 12 m und einen Durchmesser von 1,5 m haben, aus Granit aus Seccheto gefertigt wurden. Aus demselben Material wurden im 11. Jahrhundert außerdem zahlreiche Säulen des Doms von Pisa hergestellt, als die Pisaner Elba unter ihren Besitz gebracht hatten und den Abbau des Granits förderten. Weitere drei Säulen gleicher Herkunft schmücken das Baptisterium Pisas, andere die Kirche S. Michele in Borgo und die Kirche San Frediano. Dann gibt es das Zeugnis eines deutschen Gelehrten ( J.Noggerath- Archiv für Mineralogie, Berlin 1844), das aussagt, dass sich 18 große Säulen aus elbanischem Granit an der Kathedrale von Aachen befinden. Man sagt, sie wurden von der Kaiserin Helena, Mutter von Konstantin, nach Köln gebracht und von Karl dem Grossen von Köln nach Aachen transportiert. Die Granitbearbeitung besteht dank kleiner Kooperativen fähiger Steinmetze bis heute auf Elba, insbesondere in San Piero und Seccheto, da der Granit aus der „rundlichen“ Zone Elbas, auf der Westseite der Insel aus dem Granitmassiv des Monte Capanne abgebaut wird.

