Ein Naturschutzgebiet, das beinahe alle Arten der Tier-und Pflanzenwelt des Mittelmeers beherbergt.

Das Naturschutzgebiet des Scoglietto in Portoferraio besteht aus dem Meerabschnitt vor dem  Strand delle Ghiaie aus weissen, vom Meer geschliffenen Steinen und ist sicher eines der interessantesten und faszinierendsten Tauchreviere der Insel.

Das Schutzgebiet, das im Jahr 1971 eingerichtet wurde, erstreckt sich von der Punta Falcone bis zu dem Scoglietto und bis zur Punta Capo Bianco. Ziel des Schutzgebiets war es ursprünglich, die Fischbevölkerung zu studieren und in diesem Gebiet zu vermehren, ausserdem handelte es sich dabei um ein Pilotprojekt zur Schaffung weiterer Meeresschutzgebiete in Italien.

Die geplanten Studien wurden zwar nie durchgeführt, dennoch hat sich die Zone dank der Überwachung durch die zuständigen Autoritäten und die Aufmerksamkeit der verschiedenen lokalen Tauchclubs heute zu einem wahrhaftigen Aquarium entwickelt, das für viele Taucher, insbesondere für die Anhänger der Unterwasserfotos und -videos zu einem der Lieblingsziele wurde, weil man hier bei einem einzigen Tauchgang die gesamte Flora und Fauna der Unterwasserwelt des Mittelmeers bewundern kann.

Der Meeresgrund rund um den Scoglietto ist insbesondere im Osten, wo man eine Franata findet, die von 7-8 Metern bis zu 25 Metern unter der Wasseroberfläche reicht, einer der besten Punkte, um einen Tauchgang zu organisieren. Hier schwimmen friedlich verschiedene, auch einige wirklich bemerkenswert grosse Barscharten, die sich von den Tauchern nicht einschüchtern lassen.

Allerdings finden nicht nur die Barsche zwischen den Felsen des Erdabrutsches Unterschlupf; wenn man sich genau umschaut, sieht man zwischen den zahlreichen Felsspalten Grosse Rote Knurrhähne, Meeraale und Muränen. Am Ende des Erdabrutsches, wo die Felsen auf den Sand treffen, bilden sich grosse und sichere Höhlen, in denen man einige wunderschöne und elegante Meerraben entdecken kann.

Rundum kreisen Fische aller Art: Brassen, Meeräsche, Goldstriemen, Seebrassen und eine Vielzahl an Fettfischen. Schwimmt man weiter in Richtung Norden wo der Erdabrutsch übergeht in Seegrasflächen und Sand auf einem Meeresgrund, der ganz sanft abfällt, sieht man hinter einer Mauer aus Fischen mit Fahnenbarschen, Seebrassen und Goldstriemen die Umrisse der grossen Räuber: Zahnbrassen, Bernstein-Stachelmakrelen, Bonito, und mittendrin findet man oft auch grosse Goldbrassen-Exemplare.

Dass man an einem solchen Ort, an dem man so viele Fischarten beobachten kann, ohne tiefer als 22-23 Meter zu tauchen, am besten auch einen schönen Nachttauchgang organisieren sollte, braucht man eigentlich nicht extra zu erwähnen.

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