Fahrradtour auf dem Westring gegen den Uhrzeigersinn

Der Westring ist 47 km lang, die Strecke besteht in der kompletten Rundfahrt um Elbas Westseite, die man im oder gegen den Uhrzeigersinn zurücklegen kann. Der Unterschied zur Rundfahrt im Uhrzeigersinn besteht im Schwierigkeitsgrad der Steigungen. Auf der Strecke gegen den Uhrzeigersinn gibt es nur eine anspruchsvole Steigung, nämlich die von Marciana Marina nach Poggio. Auf circa 5 km Strasse kommt man vom Meeresspiegel auf 330 Meter Höhe.

Die Strecke startet in Marina di Campo in Richtung “Procchio”. Der erste Streckenabschnitt ist eben bis dem nur weinige hundert Meter langen Hügel von Procchio. Die Abfahrt führt direkt in den Ort Procchio. Nun biegt man links Richtung Marciana Marina ab.

Die Strasse nach Marciana Marina (circa 6 km) ist relativ stark befahren, man sollte deshalb Vorsicht walten lassen. Dieser Streckenabschnitt mit kleinen Auf und Abs ist nicht anstrengend.

Einmal in Marciana Marina angekommen biegen wir nach dem Supermarkt Conad links ab und treffen auf den Beginn eines Fahrradwegs. Von hier beginnt die anspruchsvolle Steigung nach Poggio: 5 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 7% mit Spitzen von bis zu 12/13% Steigung.

Der erste Streckenabschnitt ist eine lange gerade Strecke, die aus dem Ort Marciana Marina herausführt. In der Nähe des Sportplatzes (rechts von uns) steigt die Strasse stetig an und es beginnen die Kehren. Auf der Mitte der Steigung treffen wir auf die Kreuzung bivio della “Civillina”, auch "Kreuzung der beiden Strassen" “Le due vie” genannt. wenn wir hier abbiegen kürzen wir die Strecke etwas ab in Richtung Marciana e und ausserdem ist die Steigung etwas “sanfter”. Wir fahren allerdings auf unserer Runde weiter auf der Hauptstrasse in Richtung Poggio.

Nach der Kreuzung uns weiteren zwei Kehren gibt es eine kleine Verschnaufpause von einigen hundert Metern. Von hier bis nach Poggio befinden wir uns inmitten der Mittelmeermacchia und somit findet man auch an den sonnigsten Tagen relativ viele schattige Abschnitte.

Nach diesem sanfteren Teilabschnitt beginnt der anstrengedste Teil der Steigung mit drei aufeinander folgenden Kehren. Dann kommen wir endlich in dem Ort Poggio an. Wirt fahren weiter auf der Provinzstrasse vorbei an der Napoleonquelle und der Seilbahn, die auf den Monte Capanne führt. Dann folgt eine weitere Steigung, um in das Zentrum von Marciana zu gelangen.

Nach dem Ort Marciana beginnt eine lange Abfahrt, die uns praktisch bis nach Chiessi bringt. Der Strassenbelag ist gut und die Strasse ist nie besonders stark befahren, dennoch sollte man nichts riskieren und nicht zu schnell fahren, denn hier muss man das Panorama genießen: tatsächlich sind hier große Teile des Strasse direkt über dem Meer.

Wir kommen vorbei an der Kreuzung nach Capo Sant'Andrea, fahren durch Patresi und Colle d'Orano. Wir treffen hier auch auf mehrere kleine Steigungen, die aber nicht nennenwert sind. In der Nähe von Punta Nera angekomme, raten wir euch stehenzubleiben, um einige Fotos zu schiessen und das faszinierende Panorama, das von der Insel Capraia bis nach Pianosa, vorbei an Korsika reicht, zu genießen.

In Chiessi angekommen endet die Abfahrt. Von hier aus beginnen aufs neue Streckenabschnitte mit leichten Steigungen und Abfahrten, vorbei an den Orten Pomonte, Fetovaia, Seccheto und Cavoli. Diese Strassenabschnitt heisst “Costa del Sole” und ist sicherlich einer der eindrucksvollsten der Insel, der es uns erlaubt, wundervolle Sandstrände zu bewundern, die diesen Küstenabschnitt charakterisieren.

Nach der kleinen Steigung von Cavoli erreicht man Colle Palombaia. Von hier aus kommt man nach 3 Kilometern leichter Abfahrt nach Marina di Campo, wo unsere Rundfahrt endet.

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