Kleines mittelalterliches Dorf auf den Hügeln oberhalb Marina di Campos

Sant'Ilario in Campo ist ein kleiner und ruhiger Ort, der zu der Gemeinde Campo nell'Elba.

Er liegt auf einem Hügel, von dem aus man einen wundervollen Blick auf den Golf von Marina di Campo und an klaren Tagen sogar bis auf die Insel Montecristo. Oberhalb Sant'Ilarios befindet sich der Berg Monte Perone, auf einem weiteren Hügel ganz in der Nähe der Ort San Piero.

Trotz der langen Zeit, die vergangen ist, ist der typische mittelalterliche Charakter des Ortes, der sich um die Kirche gebildet hat, mit seinen blumenbewachsenen Treppenaufgängen und den engen mit Granit aus den nahen Gruben San Pieros gedeckten Gassen erhalten geblieben.

Aus Granit ist auch der kleine Platz, der das Zentrum des Orts ist, ein kleines Schmuckstück eingeschlossen in eine pisanische Festung, auf dem jedes Kind des Orts gespielt und den Geschichte der alten Bewohner gelauscht hat. Auf dem Platz befindet sich die Pfarrkirche Sant'Ilarios, die reich mit Fresken verziert ist und die auf einem alten befestigten romanischen Bau gründet.

Charakteristisch ist auch die Piazza della Fonte, die dank der zahlreichen Platanen, die auch bei großer Hitze Schatten spenden, immer schon ein Treffpunkt der Ortsbewohner war. Auf dem Platz befindet sich außerdem ein Brunnen, dessen frisches Wasser (Quellwasser vom Monte Perone) den Durst stillt.

Eine Kuriosität: Sant'Ilario ist bekannt dafür, der Geburtsort des bekannten italienischen Komponisten Giuseppe Pietri zu sein, außerdem wählte der "Freundliche Anarchist" Pietro Gori Sant'Ilario als Ort zur Erholung.
Gori, der von seiten des Vaters Elbaner war (sein Vater wurde in Sant'Ilario geboren), wurde eine Gedenktafel gewidmet, deren Geschichte für die Zuneigung steht, die alle für ihn empfanden. Bereits im Moment der Einweihung, es war in etwa das Jahr 1920, gab es Streit zischen den Anarchisten und den Faschisten, die nicht von den Festlichkeiten ausgeschlossen werden wollten; als dich dann die Diktatur durchsetzte versteckten die Kommilitonen die Gedenktafel, damit sie nicht zerstört wurde, wie es vielerorts geschah. Nach Mussolinis Tod holten die Anarchisten und die gesamte Bevölkerung des Orts, die Gedenktafel wieder hervor und brachten sie wieder an ihrem Platz an.

Dieser stille Ort hat besitzt einen besonderen Charme, der seine Besucher fesseln kann; tatsächlich verbringen zahlreiche Stammgäste ihren Sommerurlaub in Sant'Ilario, das für sie sozusagen zu einer zweiten Heimat wurde.

In diesem kleinen Ort gibt es keine Hotels, aber ein Restaurant, eine Bar, ein Lebensmittelgeschäft mit frischem Obst und Gemüse und einen Tabakladen.

Auf den Anhöheh rund um den Ort kann man den viereckigen Turm Torre di San Giovanni aus pisanischer Epoche und die Kirche Chiesa di San Giovanni besichtigen.

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