Naturelles Amphitheater im Freien

Die Mine Calamita befindet sich an der Suedoestlichen Seite von der Insel Elba, wo die Costa dei Gabbiani dominiert. Der Name des Mineralbereichs kommt von der Vorhandenheit des Magnetit, dem Eisenmineral das hier schon in alten Zeiten abgebaut wurde.

Der Bergbau-Besitz dieses Gebietes besteht nicht aus den reichen Strukturen wie bei der Mine Ginevro, aber die Arbeitszonen dieses Bergbaussehen wie naturelle Amphitheater im Freien aus, in denen die alten und imposanten Verarbeitungsanlagen auch vom Meer aus gut sichtbar sind.

Das Land ist tief von den Abbauarbeiten gezeichnet: Steile, grosse Stufen die zum Meer abfallen, reich an schwarzen, funkelnden Steinen und hellblaue und gruene Venen die das Territorium schraeg durchschneiden.

Im Inneren des Steinbruchs Calamita arbeiteten verschiedene Werke. Im hoeheren Teil:

  • Albaroccia:es besetzt den hoechsten Teil der Mine, bis zu 300 Metern ue.d.M.; hier wurde Megnetit und Limonit abgebaut.
  • Neue Zone: es wurde Magnetit, Ilvait und Hendenbergit abgebaut.
  • Hohes Geroell: Magnetit, Haematit und Hendenbergit.
  • Polveraio: es gibt zwei Gebaeude der Pulverfaesse, Sprengstoffen und Gebrauchsgegenstaende zum Sprengen. Die neuen Pulverfaesse stammen aus den 60er Jahren. Die Depots aller Bergbaustaette der Punta Calamita wurden monatlich aufgefuellt. Die vorher benutzten Gebaeude stehen heute noch, tiefer gelegen und von Bueschen verwachsen, wurden sie spaeter fuer landschaftliche Zwecke benutzt, vielleicht sogar von den Zonenchefs selbst.

Im tieferen Teil der Mine wurde hauptsaechlich Magnetitund in geringerer Menge auch Haematit, und auch Malachit, Azurit, Calcanit, Dioptase, natives Kupfer und Cuprit und sogar Erythrit (Kobaltarsenat)abgebaut:

  • Punta Rossa: hier baute man hauptsaechlich Limonit ab.
  • Tieferes Geroell:westlich von Punta Rossa lokalisiert, um Magnetit abzubauen.
  • Vallone: von160 Metern bis zu -15 Metern (es wurde nur mit Sonden erforscht). Der Teil rund um Vallone enthaelt fast den ganzen Anteil der mineralogischen Vielfalt, deshalb ist es ein beliebtes Ziel von Liebhabern und Sammlern die hier Exemplare von Azurit, Malachit, Crisocolla, Aragonit, Kreide, Granate, Epidot e Ilvait suchen, um die eigene Mineral-Sammlung zu bereichern.

Die meisten der Produktionsstrukturen befanden sich in der Gegend des Vallone, somit wurde es Sitz des Museums in den alten Werkstaetten.

Durch die Abbau-aktivitaeten des Bergbaus Vallone hat sich ein wunderschoener, weisser Strand gebildet, da sich dort die Mineralien ohne Eisenspuren ansammelten, die an der Kueste als Abfall abgeladen wurden.

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Miniera di Calamita