
Das Hueten war einst eine wichtige Aktivitaet auf Elbas Ostseite. Die hoechste Anzahl an Schafen und Ziegen wurden um den Berg des Monte Capanne gehuetet, wo man heute noch die antiken Schaferhuetten aus Stein (Caprili oder Chiusi) findet: Spuren die diese Aktivitaet auf dem Gelaende hinterlassen hat.
Diese Caprile waren Strukturen um das Schafehueten auszuueben : sie bestanden aus einem Gehaege aus runder Form, aus Steinen die trocken gemauert wurden und zum Schutz der Herden dienten, und aus einem Schlafplatz oder Grotte des Schaefers, ein Ort wo gleich auch der Ricotta (Quark), oder einfacher Kaese gemacht wurde, und dem Schaefer als Unterkunft dienten. Auch dies wurde aus Stein gemacht, rundfoermig, und bedeckt mit einer Kuppel aus Steinen, die nach und nach rundfoermig nach innen gerichtet wurden. Es kam kein Wasser herein, war aber dennoch gleichzeitig so belueftet, dass man ein Feuer anmachen konnte. Diese Schlafstelle bekam auch einen Eingang und ein kleines Fenster, meist so gebaut, dass die Lage geschuetzt war von den dort haeufig blaehenden Winden.
Die Wege der Schaefersind ein Netz von Pfaden der sued-westlichen Zone der Insel Elba auf denen man die vielen Caprili von verschiedener Bauweise bewundern kann, fast alle noch sehr gut erhalten. Sie liegen nicht immer genau auf dem Pfad, sind also nicht allen bekannt, aber bleiben eine Erinnerung an die Welt der Schaefer.
Italienisch
Englisch
Deutsch
Französisch




Share on