Die Wasserquelle , die direkt in einem der Taeler des Monte Capanne sprudelt

Nahe an Poggio gelegen ( Gemeinde Marciana) , und eingekreist von einem Wald aus Kastanienbaeumen und Steineichen , befindet sich eine Wasserquelle die aus einem der Taeler des Monte Capanne austritt .

Der antike Name dieser Quelle war einst Fonte Acquaviva ( Quelle des lebendigen wassers) , in Bezug auf das ewig sprudelnde Wasser ; wurde sie spaeter in Fonte Napoleone umgetauft, zu Ehren der langen Pausen die der Imperator waehrend seines elbanischen Exils hier vor Ort tat, inmitten von Hainbuchen , Erlen und Stechpalmen . Diese Quelle ist nur eine der Zeugen der Union zwischen der Insel und dem grossen franzoesischen General der sich gewoehnlich in Poggio innehielt, um dieses frische und klare Wasser zu trinken welches heilende und wohltuende Eigenschaften hat.

Frueher befand sich die Quelle aussen , an einer oeffentlichen Waschhalle mit einer gemauerten Wanne und zentralem Bogen , in einer Nische untergebracht . Aber im Laufe der Jahre wurde alles mehrmals restauriert und neu errichtet. Auf dem kleinen Platz an der Seite der Quelle steht heute noch der Tisch von Napoleone , der aus einem tiefen gemauerten Sockel besteht, auf dem ein Mahlrad aus Granodiorit liegt, der zu einer alten hydraulischen Muehle gehoerte die in diesem Tale stand.

1947 wurde hier nun , nach Bestimmung des Unternehmers Giuseppe Cacciò , ein Gebaeude zur Flaschen-Abfuellung der Fonte Napoleone errichtet. Auf der Ettikette steht ein lateinisches Sprichwort " In aqua salus" : Die gesundheit ist im Wasser.

Neben der aeusseren Abfuellquelle wurde eine Marmor-gedenktafel angebracht : " Antiche Tradition und ruecksichtsvolle Zureden seines Volkes taten zum Anlass dass sich Napoleon der Grosse dieser Quelle anvertraute um neue Gesundheit und neuen Ansporn fuer seine angebrochenen Fluegel der hundert siegreichen Fluege zu finden . Vom 23. August bis zum 14.September 1814 gab er hier seinen Getreuen die ewigen Erinnerungen seiner blendenden Vergangenheit wieder ,und nach seiner koerperlichen Genesung reiste er weiter auf seinem fatalem Weg , seinen Namen an diese wohltuende Quelle bindend. Giuseppe Cacciò fing 1947 an diese Reichheit des elbanischen Bodens zu valorisieren und wollte die originale Quelle wieder erbauen, so dass sich die Gaeste hier niederlassen koennen um dem Beispiel des Grossen zu folgen und ebenfalls vertraulich an die wohltuenden Eigenschaften zu glauben. ".

Die Anstalt Fonte Napoleone fuellt noch heute das Mineralwasser in Flaschen ab, und ganz gewiss habt ihr es auch schon mal in dem einen oder anderen Restaurant oder Pizzeria hier auf der Insel getrunken .

Trotz der Anwesenheit des Abfuellgebaeudes , wurde das freie und kostenlose Nutzen und abfuellen des Wassers durch ein Rohr gelassen.