| Wo | Campo nell’Elba – Straße zum Monte Perone |
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| Anreise | Der Torre di San Giovanni ist über die kurvenreiche und steile Straße erreichbar, die von Sant’Ilario und San Piero zum Monte Perone hinaufführt. Die Struktur befindet sich auf der rechten Seite und ist mit einem Schild gekennzeichnet. Verlassen Sie die Asphaltstraße und gehen Sie weiter auf dem Weg durch das niedrige Gestrüpp aus Farnen, Ginster und Erdbeerbäumen, neben einem bequemen und schattigen Picknickbereich. |
Der Torre di San Giovanni stammt ungefähr aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Insel Elba von der Republik Pisa besetzt war, die bereits eine bedeutende Seerepublik mit intensivem Handel im Mittelmeer war.
Während dieser Zeit geriet Pisa mehrmals mit den Sarazenen und anderen Seerepubliken, besonders mit Genua, in Konflikt um die Vorherrschaft im Mittelmeer. Aus diesem Grund war man gezwungen, ein wichtiges System von Befestigungen als Verteidigungsmaßnahme für die gesamte Insel zu errichten.
Um den Golf von Marina di Campo, damals eine der gefährlichsten Buchten für mögliche Angriffe vom Meer, zu überwachen, wurde der Torre di San Giovanni an den Hängen des Monte Perone auf 300 Metern Höhe errichtet.
Der Torre di San Giovanni ist vollständig aus Granitstein gebaut und scheint fast aus dem riesigen Granitblock zu wachsen, auf dem er errichtet wurde, was ihm ein imposantes Aussehen verleiht.
Die Struktur mit quadratischem Grundriss bestand ursprünglich aus zwei Stockwerken und einer Kontrollterrasse, die leider nach einem feindlichen Angriff zerstört wurde. Die einzigen Öffnungen sind ein Fenster und ein Eingang, der nur über eine einziehbare Holztreppe erreichbar war, um Angriffe zu erschweren.
Als Aussichtsturm genutzt, hatte er eine wirklich strategische Lage zur Überwachung und Kontrolle des Meeres und zur optischen Signalübermittlung.
Heute ermöglicht dieser Standort einen wirklich beeindruckenden Panoramablick.
Trotz seines jahrhundertelangen Verfallszustands, der zu mehreren Einstürzen führte, wurde der Turm mehrfach restauriert, was zur Stabilisierung der Mauern beitrug.
Infoelba empfiehlt: Wenn Sie der Straße zum Monte Perone folgen, können Sie auch das Romitorio di San Francesco di Saverio und die Pieve di San Giovanni besuchen.
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