Auf vier Ebenen verteilt, bildeten sie eine gute Verteidigung vor Angriffen

WoPortoferraio - Altstadt
Wie man hinkommt
Öffnungszeiten 2018

vom 30.03 zum 10.06 und vom 27.08 zum 04.11
10.00-18.40 ( der Schalter schliesst 40 Minuten vorher)
vom 11.06 zum 26.08
10.00-20.00 ( der Schalter schliesst 40 Minuten vorher)

PreiseCosmopoli Card € 14,00 / ermässigt € 12,00 (Kinder von 9 bis 18, Studenten und über 70) / Familien € 10 (mindestens 3 zahlend) / Gruppen € 10 (über 20 zahlend) / Kostenlos ( Einheimische , Kinder bis zum Alter von 8, Behinderte) / Aktion "Sport & Kultur" € 5,00 ( Ausschliesslich fuer hiesige Spportvereine) / Einheimische der Insel Elba € 5,00 ( gilt nicht fuer Einwohner von Portoferraio) - gültig für 7 Tage und ermöglicht Ihnen den Eintritt an die folgenden  Orte der Kultur  in Portoferraio: Festungen, Forte Falcone, Theater dei Vigilanti, Linguella, Römische Villa delle Grotte, Foresi-Pinakothek und Multimedia-Ausstellung "L'Esilio dell'Aquila".
Besuchen Sie nur Fortezze und Forte Falcone Ermäßigt 5 € (exklusiv für Gruppen mit mehr als 20 Personen).
KontakteTel. +39 0565 944024 (Cosimo de' Medici) - www.visitaportoferraio.com

Wenn man mit dem Schiff in der Stadt Portoferraio ankommt, hinterlässt die Gewaltigkeit der Stadtmauern über dem Meer bereits einen grossen Eindruck. Es handelt sich dabei um die Mediceischen Bastionen, deren Bau vom Toskanischen Grossherzog Cosimo I zur Verteidigung vor den Angriffen der Türken veranlasst wurde.

Nach der Fertigstellung der Verteidigungsanlagen der Festung Forte Falcone, der Festung Forte Stella und des Wachturms Torre della Linguella begann Giovanni Camerini um das Jahr 1555 mit dem Bau der Bastionen der Landseite für etwa 500 Meter in Richtung Westen unterhalb der Festung Forte Falcone. Nach dem Tod von Camerini wurden die Arbeiten von Bernardo Buontalenti geleitet.

Die Bastionen erstrecken sich über vier Ebenen (Bastion "del Veneziano", "del Casino di Mezzo", "delle Palle", und "della Cornacchia") und bildeten eine starke Verteidigungsstruktur vor eventuellen Angriffen von dem Tor "Porta a Terra" aus, das vom Rest der Stadt durch einen Graben, der von der heutigen Anlegebank Alto Fondale bis zum Strand delle Ghiaie reichte, getrennt wurde und so aus Portoferraio eine Insel auf der Insel machte.

Zwischen den Festungen Falcone und Stella wurde, um die natürliche Verteidigungsmacht der steilen Felswände zu verstärken, die Bastion dei Mulinierrichtet, die ihren Namen erhielt, nachdem hier zwei Windmühlen (mulini a vento) gebaut wurden. Nach der Festung Forte Stella wurden in Richtung des Wachturms Torre della Linguella drei weitere Bastionen errichtet: die Bastionen "dei Pagliai", "del Maggiore" und "di San Cosimo.

Eine riesige Mauer umschloss schliesslich die gesamte Stadt Portoferraio auf der Seite des Hafenbeckens, den einzigen Zugang zur Stadt bildete das Tor Porta a Mare.

Im Laufe der Jahre und durch kriegerische Ereignisse und den Bau neuer Gebäude bedingt wurde die Gewaltigkeit der Mediceischen Festungen stark abgeschwächt.

Dennoch kann man die Grösse dieser kleinen Stadt, die im 16. Jahrhundert zur Verteidigung des Mittelmeerraums erbaut wurde, noch erspüren, wenn man sich ihr nähert und durch die weniger befahrenen Strassen der Altstadt schlendert.

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Bastioni Medicei