Startpunkt: Porto Azzurro
Zielpunkt: Procchio
Länge: 21,33 km
Höhenunterschied: 272 m
Empfohlene Abstecher: Colle di Santa Lucia, Windmühle
Die zweite Etappe der GTE ist weiter, flüssiger und schneller. Sie verläuft entlang des zentralen Rückens der Insel Elba durch Wälder, Felder und landwirtschaftliche Flächen.
Verlassen Sie Porto Azzurro und steigen Sie das Tal des Botro hinauf bis Capo Galletti, um dann in das Tal des Buraccio zu gelangen, das geprägt ist vom Anbau von Oliven und Weinreben, bis Sie die Provinzstraße nach Porto Azzurro kreuzen und die Weinberge von Casa Marchetti in Campo ai Peri erreichen.
Von hier geht es umgeben von duftendem Rosmarin und Ginster in Richtung Monte Orello (377 m) hinauf. Die Pinienwälder rund um den Gipfel schränken die Aussicht teilweise ein, aber ein schöner Blick auf Portoferraio ist möglich.
Abstieg vom Monte Orello, nach einem Reitstall biegt man links auf eine alte und breite Militärstraße in Höhenlage ab, die von hohem Buschwerk gesäumt wird, mit vereinzelten Häusern entlang des Wegs.
Nach etwa zehn Minuten erlaubt eine kurze Abweichung die Quelle Fonte agli Schiumoli zu erreichen, die einzige Wasserquelle entlang der GTE, wo man sich erfrischen kann (Koordinaten 42.78486, 10.32047).
Etwa 100 m nach der Quelle führt eine weitere kurze Abzweigung nach links zu einem alten Brennofen. Erreicht man den Pass Colle Reciso, überragt von einem großen Kalksteinbruch, folgt man an der Weggabelung den Schildern nach Lacona.
Am Ende des kurzen Anstiegs führt die erste Straße rechts in etwa 30 Minuten zum Colle di Santa Lucia.
Die heutige Kirche Santa Lucia und das Einsiedlerhaus waren über Jahre ein Pilgerziel und Unterkunft von Eremiten und in jüngerer Zeit das Ziel der traditionellen Prozession von Portoferraio am Christi Himmelfahrtstag. Auf diesem Hügel sollen das alte Dorf Montemarsale und die Festung Lucéri gestanden haben, die vom Piraten Barbarossa zerstört wurden.
Zurück auf dem Weg nach Lacona führt die nächste Schotterstraße rechts wieder zur GTE. Der Weg verläuft auf einer breiten Straße, fast immer schattig dank der Vegetation aus Steineichen, Erdbeerbäumen und Heidekraut. Entlang der Route findet man alte Munitionslager aus dem Zweiten Weltkrieg.
Kurz bevor man Poggio del Molino a Vento (288 Meter) erreicht, führt ein nicht ausgeschilderter, aber sichtbarer Abzweig zum Ruinenrest der alten Windmühle, die über die Bucht von Lacona wacht.
Die alte und imposante Ruine der Mühle bewacht die beiden Inselseiten: im Norden die Bucht von Portoferraio und im Süden die Bucht von Lacona und Capo Stella. Etwa 100 m westlich der Mühle befindet sich ein Grenzstein aus Stein mit eingraviertem Malteserkreuz, der 1579 aufgestellt wurde, um die Grenze zwischen der Medici-Cosmopoli und dem Rest der Insel, die zum Fürstentum Piombino gehörte, zu markieren. Um ihn zu erreichen, muss man nach der Lichtung an einem Wasserloch vorbei und dann durch das Gestrüpp einer schwachen Pfeilmarkierung folgen.
Der GTE-Weg verläuft weiter auf gleicher Höhe. Ab hier öffnen sich verschiedene Varianten, von denen eine nach San Martino und somit zur napoleonischen Villa führt, eine andere später zum Denkmal und damit zum Wanderwegenetz des Fonza-Halbinsels.
Folgt man den GTE-Schildern, steigt man stattdessen auf einem Pfad durch die macchia mediterranea ab, bis man einige Ruinen alter Bauernhäuser unter einem Pinienwald erreicht und, den Schildern folgend, in ein Gebiet mit vielen Feldwegen und verstreuten Häusern kommt. Am Ende gelangt man leicht zur Provinzstraße Nr. 25, nur wenige hundert Meter von Procchio entfernt.
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