| Ausgangspunkt | Villa di San Martino |
|---|---|
| Zielpunkt | Strand delle Buche (Patresi) |
| Erste Etappe | Villa di San Martino - Fonte di Zeno |
| Länge | 14,6 km |
| Höhenunterschied | +661 m - 419 m |
| Durchschnittliche Dauer | 5 h |
| Zweite Etappe | Fonte di Zeno - Napoleonstuhl |
| Länge | 14,7 km |
| Höhenunterschied | +676 m - 750 m |
| Durchschnittliche Dauer | 5 h |
| Begangene Wege | Nr. 221, GTE, Nr. 180, Nr. 101, Nr. 103, GTE Nord, Nr. 127, Nr. 127A |
| Sehenswertes | Villa di San Martino, Poggio, Einsiedelei San Cerbone, Marciana, Wallfahrtskirche Madonna del Monte, Strand delle Buche |
Der Napoleonweg ist die ursprüngliche Route, die Napoleon Bonaparte im August 1814 zurücklegte, um von Portoferraio zur Madonna del Monte und der Legende nach bis zum Napoleonstuhl an der Nordwestküste der Insel Elba zu gelangen.
Kuriosität: Der Napoleonstuhl ist ein wie ein „Sessel“ geformter Felsen in der Nähe des Strandes delle Buche (Patresi), auf dem der Kaiser der Legende nach gerne saß und sehnsüchtig auf sein geliebtes Korsika blickte. Er gehört zu den berühmten Steinmonstern der Insel Elba: eindrucksvollen natürlichen Felsformationen, die an Geschichten, Tiere und Legenden erinnern.
Die Route beginnt in der Nähe der Villa di San Martino in Portoferraio. Dort folgt man dem Weg Nr. 221, der bis zum Poggio del Mulino a Vento führt. Von hier geht es auf der Route der GTE in Richtung Colle di Procchio weiter.
Von Procchio führt die Route entlang der GTE in Richtung Monte Castello. An der Weggabelung geht es auf dem Weg Nr. 180 weiter.
Auf diesem Weg verläuft die Strecke zunächst über einen unbefestigten Pfad, der später in eine betonierte Straße übergeht und schließlich auf die asphaltierte Via di Lavacchio trifft. Nach etwa 2 km auf der Asphaltstraße biegt man auf den Weg Via di Rimercoio ab, der weiterhin dem Weg Nr. 180 entspricht, bis man das malerische Dorf Poggio erreicht, das einen Besuch wert ist.
Beim Weitergehen führt ein kurzer Abschnitt auf asphaltierter Straße zu dem Weg, der in etwa 30 Minuten zur Einsiedelei San Cerbone führt: ein besonders stimmungsvoller Ort, an dem sich eine Pause lohnt, um die Ruhe und Schönheit der Umgebung zu genießen.
Nach der Kirche San Cerbone folgt man dem Weg Nr. 101 in Richtung des kleinen Ortes Marciana, dem Ausgangspunkt des Weges Nr. 103, der zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte führt.
Die Route verläuft über einen alten gepflasterten Steinweg, an dem sich 14 Votivkapellen befinden, die die Stationen des Kreuzwegs darstellen.
Die Wallfahrtskirche Madonna del Monte ist nicht nur ein feierlicher und „magischer“ Ort und eine der ältesten Wallfahrtskirchen der Insel, sondern auch für ihre historische Verbindung zu Napoleon bekannt: 1814 wurde sie zum Wohnsitz von Napoleon Bonaparte und seiner Geliebten Maria Walewska. Bonapartes Wahl dieses Ortes war kein Zufall: In unmittelbarer Nähe befand sich eine Telegrafenstation, die von der französischen Regierung in den ersten Jahren ihrer Präsenz auf der Insel errichtet worden war. Mit der fortschrittlichen Technologie jener Zeit ermöglichte diese Station die Kommunikation über große Entfernungen. Zudem überblickte die Wallfahrtskirche Madonna del Monte dank ihrer erhöhten Lage das Meer und bot eine Aussicht, die von Capo Corso bis Piombino und Livorno reichte. Dadurch war sie ein äußerst wertvoller strategischer Beobachtungspunkt.
Hinter der Kirche folgt man weiter dem Weg in Richtung Serra Ventosa, wo man erneut auf die GTE Nord trifft und bergab zum Ort Patresi gelangt.
Nach der Ankunft im Ortsteil Patresi folgt man den Hinweisschildern, um das Meer zu erreichen. Von hier geht es zunächst auf dem Weg Nr. 127 und anschließend auf dem Weg Nr. 127 A weiter. Beide führen zum Endziel: dem Strand delle Buche.
Ganz in der Nähe kann man den als „Napoleonstuhl“ bekannten Felsen sehen.
Der Napoleonweg ist ein Projekt, das dank des gemeinsamen Engagements des B&B Fonte di Zeno und des Hotel Belmare entstanden ist, die sich um die Pflege und Instandhaltung der Route kümmern.
Wo übernachten?
infoelba empfiehlt: Aufgrund der Länge und des beträchtlichen Höhenunterschieds der Route empfiehlt es sich, die Wanderung in zwei Etappen zu unterteilen, damit das Erlebnis angenehmer und leichter zu bewältigen ist. Empfehlenswert ist eine erste Übernachtung im B&B Fonte di Zeno in der Nähe des charakteristischen Dorfes Poggio. Nach Abschluss der Wanderung kann die zweite Nacht in Patresi im Hotel Belmare verbracht werden. So lässt sich die Wanderung bequemer zurücklegen, während man die natürlichen und historischen Schönheiten der Route in vollen Zügen genießen kann.
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